Flöhe
Lebenszyklus
Floh
Wie
Ihr Hund durch Flöhe belästigt wird
Warnsignale
Flohassoziierte
Erkrankungen
Vorbeugende
Maßnahmen gegen Flöhe
Flöhe
Flöhe verursachen bei Hunden sehr häufig Gesundheitsprobleme. Fast jeder Hund wird im Laufe seines Lebens von diesen Plagegeistern heimgesucht. Diese winzig kleinen, fast unsichtbaren Parasiten sind viel mehr als nur eine Belästigung. Sie plagen das Wirtstier intensiv, indem sie einen nicht enden wollenden Teufelskreis aus Kratzen und Beißen verursachen. Darunter leiden dann auch die Familie und der ganze Haushalt.
Flöhe gehören zur Klasse
der Insekten, sie besitzen anstelle von Flügeln
jedoch Sprungbeine. Ihr nur wenige Millimeter
langer Körper ist seitlich abgeflacht und meist
braun gefärbt. Die Nahrung besteht beim erwachsenen
Floh ausschließlich aus Blut, das mittels stechend-saugenden
Mundwerkzeugen aufgenommen wird. Es gibt über
2.500 Floharten. In Deutschland kommt beim Hund
vor allem -entgegen seinem Namen- der Katzenfloh
(wissenschaftliche Bezeichnung: Ctenocephalides
felis) vor.
Am Kopf des Flohs befindet sich ein Nackenkamm. Die Beine und der Körper des Parasiten sind beborstet, an seinen Gliedmaßenenden befinden sich Krallen. All diese Merkmale dienen ihm dazu, sich beim Sprung auf den Wirt gut festhalten zu können.
Die Flohsaison
Die Flohsaison spielt sich im Freien zwischen Ende April und Ende November ab. Allerdings sind Flöhe durch unsere beheizten und mit Teppichen ausgelegten Wohnungen zu einem Ganzjahresproblem geworden. Wenn es draußen kalt wird, fühlt sich die Flohbrut in Ihrer gemütlich warmen Wohnung wohl und findet hier optimale Bedingungen, um sich weiterzuentwickeln. Aus diesem Grunde sollten Sie Ihr Tier das ganze Jahr hindurch kontinuierlich behandeln, denn nur so können Sie Ihren Liebling vor akutem Flohbefall schützen. Im untenstehenden Schema wird veranschaulicht, über welche Stadien sich ein Floh entwickelt.
Lebenszyklus
Floh
Obwohl die klinischen Probleme durch ausgewachsene Flöhe verursacht werden, stellen sie nur 5 % der gesamten Flohpopulation dar. Die verbleibenden 95 % bestehen aus der Flohbrut, die die Umgebung des Tieres (Schlafplatz, Teppiche, Bodenritzen) verseuchen. Der Lebenszyklus eines Flohs ist relativ kompliziert, vom Ei über mehrere Zwischenstufen - drei Larven- und ein Puppenstadium- zum erwachsenen, adulten Floh. Der Entwicklungszyklus dauert im Haushalt durchschnittlich 3-4 Wochen, ein erwachsener Floh kann dann bis zu mehreren Monaten leben und Sie und Ihr Tier somit nachhaltig beeinträchtigen.
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Eier
Ein weiblicher Floh kann bis zu 100
Eier pro Tag auf Ihrem Tier ablegen.
Die Eier sind 0,5 x 0,3 mm groß, perlmuttweiß und nicht klebrig, so dass sie vom Tier herunterfallen und sich in der Umgebung des Tieres weiterentwickeln. Abhängig von Temperatur und Feuchtigkeit entwickeln sich in den Eiern die Larven, die nach zwei bis fünf Tagen schlüpfen. |
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Larvenstadium
Die Larven sind 2-5 mm lang und freilebend,
wegen ihrer Borsten werden sie
auch "Drahtwürmer" genannt. Sie ernähren sich vom "Flohkot" (unverdautes Blut, das vom erwachsenen Floh ausgeschieden wird), Krümeln und Hautschuppen. Da sie sehr empfindlich gegen Hitze und Austrocknung sind, bewegen sie sich nach dem Schlupf zielstrebig vom Licht weg. Sie bohren sich tief in Teppiche, Lagerstätten usw. ein. In ihrer Weiterentwicklung häuten sie sich zweimal bis zur Drittlarve und verpuppen sich dann. Sie spinnen sich dabei einen Kokon, den sie mit Teilchen aus der Umgebung verkleben und so dicht verschließen. |
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Puppenstadium
Die Dauer des Puppenstadiums ist sehr
unterschiedlich. Unter optimalen
Bedingungen können die adulten Flöhe bereits nach 5 Tagen aus dem Kokon schlüpfen. Normalerweise dauert das Puppenstadium jedoch 8-10 Tage. Der schlupfbereite Floh bemerkt das Herannahen eines Wirtes an dem Kohlendioxidgehalt der Atemluft, Körperwärme und Erschütterung. Besonders nach einem Wetterumschwung (plötzliches Ansteigen der Außentemperaturen) kann die Flohpopulation regelrecht explodieren. Befinden sich keine geeigneten Wirte in der Umgebung der schlupfbereiten Flöhe, kann das Puppenstadium mitunter sogar bis zu 5 Monaten oder noch länger
dauern. |
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Der
erwachsene Floh
Der frisch geschlüpfte Floh begibt sich sofort auf Wirtssuche, da er dringend Blut zum Überleben braucht. Er bewegt sich zunächst entgegen der Schwerkraft und zum Licht hin. Die Zielrichtung für das Anspringen des Wirtes geben ihm Atemluft, Körperwärme und Erschütterungen vor. Der Floh hebt beim Absprung mit mehrfacher Erdbeschleunigung ab, wirbelt unkontrolliert durch die Luft und hofft bei der Landung darauf, sich mit seinen Krallen und Borsten im Fell des Tieres zu verfangen. Er kann bis zu 40 cm weit springen. Falls ausgehungerte Flöhe auf Wirtssuche über längere Zeit kein Tier antreffen, können sie auch Tierbesitzer oder andere Personen anfallen. Die Parasiten können bis zu 100 Tagen ununterbrochen auf dem Wirtstier leben und verlassen es nur selten freiwillig. Nachdem der frischgeschlüpfte Floh auf seinen Wirt aufgesprungen ist, beginnt er unverzüglich mit der ersten Blutmahlzeit. Die Begattung findet nach 8 bis 24 Stunden auf dem Wirt statt. Wiederum 24 Stunden später beginnen die weiblichen Flöhe mit der Eiablage. Ein Großteil des aufgenommenen Blutes wird noch während des Saugaktes im teilweise unverdauten Zustand ausgeschieden. Der Kot fällt
nach kurzer Zeit aus dem Fell und dient
den in der Umgebung des Tieres lebenden
Larven als Nahrungsgrundlage. Flohkot ist
auch ein wichtiges diagnostisches Hilfsmittel
zum Nachweis von Flohbefall. |
Überwinterung
Unter natürlichen Bedingungen ist die Vermehrung der Flöhe im Winter aufgrund der niedrigen Temperaturen sehr stark eingeschränkt. Bei einer 10tägigen Periode von Temperaturen unter 3 °C kann kein Entwicklungsstadium überleben. Die Überwinterung erfolgt somit vor allem durch die erwachsenen Flöhe auf dem Wirtstier.
Mit der Haltung von
Hunden und Katzen in beheizten Räumen hat sich
die natürliche Situation stark gewandelt. Durch
die warme Innenraumtemperatur hat der Parasit
das ganze Jahr über günstige Entwicklungsbedingungen,
auch in der Umgebung. Die saisonalen Probleme
wandeln sich somit zunehmend zu einem Ganzjahresproblem.
Dies bedeutet, dass die vorbeugende Flohbehandlung
das ganze Jahr über fortgeführt werden muss.
FRONTLINE durchbricht
den Flohzyklus, indem es die erwachsenen Flöhe
abtötet und somit eine Eiablage und die Produktion
von neuen Entwicklungsstadien verhindert.
Wie
Ihr Hund durch Flöhe belästigt wird
Flöhe machen Ihr Tier nicht nur durch den ständigen Juckreiz ganz verrückt, sondern können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Machen Sie sich bewusst, wie sehr diese Parasiten Ihren Hund beeinträchtigen können! Manchmal ist es schwierig, die Flöhe auf dem Tier zu sehen, aber ihre Präsenz kann durch verschiedene Signale vermutet werden.
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Warnsignale
Um Flöhe bekämpfen zu können, muss man
sich ihrer Gegenwart erst einmal bewusst
werden. Seien Sie stets wachsam und beobachten
Sie genau, ob Ihr Hund von diesen Parasiten
geplagt wird.
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Flohassoziierte Erkrankungen
Von Flöhen übertragene Krankheiten können Ihrem Tier sehr schaden. Lesen Sie, welche Beschwerden diese winzig kleinen Parasiten Ihrem Hund zufügen können.
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Warnsignale
Um Flöhe stoppen zu
können, muss man zunächst ihre Anwesenheit erkennen.
Die braunschwarzen, nur stecknadelkopfgroßen erwachsenen
Flöhe sind zwar mit bloßem Auge sichtbar, bleiben
aber oft unbemerkt, wenn sie durchs Fell krabbeln
(Flöhe springen nicht auf dem Hund herum). Erkennbar
sind nur die Spuren: Flohkot und -eier,
die sich als schwarze bzw. weiße Krümel an den
Liegestellen bemerkbar machen: Pfeffer und
Salz".
Einen Flohbefall Ihres
Tieres können Sie folgendermaßen nachweisen:
- FLOHKOT -
Flohkot ist teilweise verdautes, getrocknetes
Blut, das bereits während des Saugaktes von
den Flöhen ausgeschieden wird. Es gibt zwei
einfache Möglichkeiten herauszufinden, ob es
sich bei den Krümelchen um Flohkot handelt:
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Flohkamm:
Erhältlich bei Ihrem Tierarzt. Ziehen Sie den Kamm durch das Fell Ihres Tieres. Achten Sie dabei darauf, dass der Kamm direkt über die Haut des Tieres geführt wird. Wenn Sie schwarze Krümelchen auf den Zacken entdecken, kann es sich hierbei um Flohkot handeln. Falls Sie Flöhe auf dem Kamm erkennen, ertränken Sie diese schnellstmöglich in einer Schale mit Seifenwasser, bevor sie flüchten können oder zurück auf den Hund springen. Um herauszufinden, ob es sich bei den schwarzen Krümelchen um Flohkot handelt, platzieren Sie sie auf einem weißen Blatt Haushaltspapier und feuchten dieses an. Bei Flohbefall färbt
sich das Papier rot.
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Weißes
Papier: Legen Sie ein weißes Haushaltstuch unter Ihren Hund und rubbeln Sie mit Ihren Händen durch sein Fell. Falls schwarze Krümelchen auf das Papier fallen, könnte
es sich um Flohkot handeln. Der Nachweis
gelingt Ihnen auch hier durch das Anfeuchten
des Papiers.
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Unruhe/Kratzen: Wenn
Ihr Tier unter Flohbefall leidet, kann
es teilweise zu sehr starkem Juckreiz
kommen. Bei einer Entzündung des Flohstichs oder der Kratzstellen kann der Flohbefall auch zu Rötungen und Schmerzen führen. Die Tiere sind unruhig und fühlen
sich allgemein nicht mehr wohl.
Falls Sie eines dieser
Anzeichen bei Ihrem Tier beobachten, suchen Sie
bitte Ihren Tierarzt auf. Sie können mit FRONTLINE den
akuten Flohbefall beseitigen und durch die regelmäßige
Anwendung Ihren Hund vor einem erneuten Befall
mit diesen Plagegeistern schützen.
Flohassoziierte Erkrankungen
Flöhe können die Gesundheit Ihres Tieres auf verschiedene Weise gefährden:
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FLOHALLERGIEDERMATITIS
(FAD):
Bei jedem Flohstich wird eine kleine Menge
Flohspeichel in die Haut injiziert. Bei Ihrem
Hund kann daraufhin eine allergische Reaktion
ausgelöst werden. Die Flohstichallergie geht
mit Rötungen, Haarausfall, Krustenbildung
und teilweise heftigem Juckreiz einher.
Bakterielle Infektionen können die Allergie
komplizieren, eitrige Hautveränderungen sind
die Folge. Am häufigsten betroffen sind Hals,
Rücken, Schwanzwurzel und Bauch. Für sensibilisierte
Tiere sind daher Flohmittel, die bei Kontakt
wirken (bei denen der Floh also nicht erst
stechen muss, um das wirkstoffhaltige Blut
aufzunehmen), wie z. B. FRONTLINE,
besonders empfehlenswert.
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BANDWÜRMER
- Dipylidium caninum:
Die Bandwurmeier werden von den Flohlarven
bei der Nahrungsaufnahme aufgenommen. Aus
diesen Eiern entwickeln sich in der Larve
und später im Floh infektiöse Bandwurmstadien.
Wird nun ein infizierter Floh bei der Fellpflege
verschluckt, setzt sich im Darm des Hundes
ein neuer Bandwurm fest.
- BLUTARMUT (ANÄMIE):
Hiervon können besonders Welpen betroffen sein.
Die enorme Reproduktionsleistung der Flöhe erfordert
eine sehr hohe Blutaufnahme. Weibliche Flöhe
nehmen z. B. das 15-fache ihres Körpergewichtes
pro Tag an Blut auf. 220 Flöhe konsumieren so
etwa 10 % des Blutes eines 0,5 kg schweren Welpen.
Das junge Tier beginnt innerhalb kürzester Zeit
unter Blutarmut zu leiden. Klinische Symptome
sind blasse Schleimhäute, Schwäche und Abgeschlagenheit.
Durch die regelmäßige Anwendung von FRONTLINE können Sie diese Gefahren für Ihr Tier zuverlässig
minimieren. Konsultieren Sie bitte umgehend Ihren
Tierarzt, wenn Sie vermuten, dass Ihr Tier an
einem der oben aufgeführten Probleme leidet.
Vorbeugende Maßnahmen gegen Flöhe
FRONTLINE tötet vorhandene Flöhe ab und schützt zuverlässig vor einem Neubefall. FRONTLINE ist sehr wirksam und einfach zu handhaben:
- Wirkt bei Kontakt
(also nicht über das Blut), als Spray und Spot
on-Formulierung gegen Flöhe und Zecken zum Einsatz
bei Hunden und Katzen
- Abtötung von
98-100 % der Flöhe innerhalb von 24 Stunden,
bevor sie beginnen, Eier zu legen
- Die regelmäßige
Anwendung schützt auch vor Flohbrut in
der Wohnung
- Die lange Wirksamkeit
verhindert eine Reinfestation mit Flöhen
- 48 Stunden vor und
nach der Behandlung sollte der Hund nicht gebadet
und shampooniert werden. Danach darf der Hund
gebadet werden, schwimmen oder durch den Regen
laufen, ohne dass die Wirkung von FRONTLINE
beeinträchtigt wird.
- FRONTLINE Spray
ist sogar bei Welpen einsetzbar
- Im Rahmen der Flohallergiedermatitis-Therapie
anzuwenden
Bei akutem Flohbefall sollten neben der Anwendung von FRONTLINE folgende Maßnahmen ergänzend durchgeführt werden:
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STAUBSAUGEN:
häufiges Staubsaugen an Plätzen, an denen sich
Ihr Tier aufhält. Alle Fußböden, Bodenritzen
und Mobiliar sollten regelmäßig gereinigt werden,
um so viele Entwicklungsstadien (Eier, Larven,
Puppen) wie möglich zu beseitigen. Falls Ihr
Hund ein begeisterter Autofahrer ist, vergessen
Sie nicht, auch die Polster Ihres Wagens gründlich
auszusaugen.
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WASCHEN:
waschen Sie Kissen, Decken und alle waschbaren
Gegenstände
Ihres Tieres in sehr heißem Wasser (Achtung!
Etiketten prüfen, ob eine Heißwäsche möglich
ist).
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UMGEBUNGSSPRAYS:
bei hohem Flohdruck können Sie die Umgebung
zusätzlich mit einem Spray behandeln, um so
die Flohbrut abzutöten. Lassen Sie sich von
Ihrem Tierarzt bei der Wahl geeigneter Produkte
beraten.
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