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Zecken
Lebenszyklus
Zecke
Wie
Ihre Katze durch Zecken belästigt wird
Warnsignale
Erkrankungen durch Zeckenbefall
Vorbeugende
Maßnahmen gegen Zecken
Zecken
Zecken sind keine Insekten, sondern gehören zur Familie der Spinnentiere. Die winzig kleinen, leicht zu übersehenden Parasiten beißen sich an den Katzen fest und saugen so lange Blut bis sie prall gefüllt sind. Die Zecken können sich mit Widerhaken, die sich an ihrem Saugrüssel befinden fest verankern. Außerdem scheiden sie eine Art Zement ab, mit dem die Anheftung noch verstärkt wird. Bei intensivem Zeckenbefall werden die Wirtstiere mitunter sehr beeinträchtigt, besonders wenn die Zecken an Stellen sitzen, wo sie nicht durch Herauskratzen oder -beißen entfernt werden können. An der Bissstelle können heftiger Juckreiz und eine Schwellung auftreten. Darüber hinaus werden von Zecken gefährliche Krankheiten übertragen.
Der Gemeine Holzbock
(Ixodes ricinus) ist die in Deutschland
am häufigsten vorkommende Zeckenart. Die Katzen
können Zecken von einem Streifzug durch den Wald
oder Stadtpark mit nach Hause bringen. Auch in
Ihrem eigenen Garten lauern diese Parasiten Ihrem
Liebling auf.
Die Zeckensaison
In der Regel gibt es
zwei Höhepunkte der Zeckenplage: im Frühjahr und
im Herbst. Die Aktivität des Holzbocks und seine
Vermehrung werden durch ein mildes Frühjahr und
einen warmen Herbst verlängert. Lange Winter,
ein kalter Frühling und ein heißer, trockener
Sommer wirken sich dagegen hemmend aus.
Lebenszyklus
Zecke
Zecken können mehrere
Jahre leben. Die in Deutschland vorkommenden Arten
sind „dreiwirtige” Zecken, deren Lebenszyklus
unter unseren klimatischen Bedingungen 2 bis 3
Jahre dauert und sich hauptsächlich in der Laubschicht
des Waldbodens abspielt. Jedes Entwicklungsstadium
der Zecke benötigt eine Blutmahlzeit um die nächste
Entwicklungsstufe erreichen zu können.
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EIER
Zecken legen ihre Eier abgeschirmt
in dichter, mehrere cm hoher Vegetation ab.
Ein erwachsenes Weibchen kann innerhalb von
30 Tagen etwa 3.000 Eier legen. Anschließend
stirbt es. |
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LARVENSTADIUM
Nach dem Schlupf kriechen die Larven
ins Gras oder in Sträucher, um hier ihren Wirt für die erste Blutmahlzeit abzupassen. Falls nun ein Kleinsäuger
oder Ihre Katze vorbeikommt, heften sich die
Larven fest und kriechen zu einem geeigneten
Hautbezirk um Blut zu saugen. |
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NYMPHENSTADIUM
Nach der ersten Blutmahlzeit fallen
die vollgesogenen Larven zu Boden und häuten sich zur Nymphe.
Bis sie den nächsten Wirt zur Blutmahlzeit
aufsuchen, können sie im Nymphenstadium
auch bis zum nächsten Jahr ausharren.
Die Nymphen suchen sich ebenfalls einen Wirt
und saugen dort Blut. Da Nymphen nur die Größe
eines Stecknadelkopfes besitzen, bleiben sie
am Tier oft unentdeckt und die Gefahr einer
Krankheitsübertragung steigt.
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ADULTE
ZECKE
Die mit Blut vollgesogenen Nymphen fallen
zu Boden und häuten sich zur adulten Zecke. Auch die adulte Zecke kann bis zum nächsten Jahr warten, bis sie den 3. Wirt aufsucht. Die Zeckenweibchen saugen 8 bis 12 Tage Blut und können dabei bis zu 11 mm groß werden. Das sehr viel kleinere Männchen saugt kaum und stirbt nach der Begattung. Nachdem das Weibchen ausgiebig Blut aufgenommen hat, fällt
es zu Boden und beginnt mit der Eiablage. |
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Zur Wirtssuche erklettern die Nymphen und adulten Zecken Kräuter,
Gräser und Büsche bis etwa 1,5 m Höhe. Mit einem speziellen Organ,
das im vorderen Beinpaar sitzt (so genanntes Hallersches Organ),
erkennen sie ihren Wirt an dessen Geruch und Körperwärme. Streift
nun ein Wirtstier vorbei, klammern sie sich blitzartig an diesem
fest und suchen anschließend zum Ansaugen geeignete Hautregionen
auf, meist an Hals, Ohren und Kopf sowie Schenkel- und Achselhöhlen,
wo die Haut besonders dünn ist. Dort bohren sie sich in die Haut
ein. Der von ihnen abgegebene Zeckenspeichel enthält Enzyme, die
das Gewebe auflösen. Dadurch entsteht unter der Haut eine Kaverne,
die sich mit Blut füllt. Zur Ernährung saugt die Zecke Flüssigkeit
aus der Kaverne und dickt sie ein.
FRONTLINE tötet
alle Entwicklungsstadien der Zecken auf Hunden und Katzen ab. Mit
der monatlichen
Applikation von FRONTLINE schützen Sie Ihre Katze auch vor einem
Neubefall.
Wie Ihre Katze
durch Zecken belästigt wird
Ein Zeckenbefall lässt sich bei Tieren,
die öfters in zeckenreichen Gebieten unterwegs sind, kaum vermeiden.
Zecken können ihre Wirte stark beeinträchtigen, heftigen Juckreiz
oder Schwellungen hervorrufen. Darüber hinaus werden gefährliche
Krankheiten von Zecken übertragen.

- Warnsignale
Je früher Sie einen Zeckenbiss entdecken,
desto besser. Bei folgenden Anzeichen sollten Sie gewarnt sein!
- Erkrankungen durch
Zeckenbefall
Es gibt verschiedene durch Zecken übertragene
Erkrankungen. Lesen Sie, welche Probleme von Zecken verursacht werden
können!
- Vorbeugende Maßnahmen
gegen Zecken
So können Sie Ihre Katze wirkungsvoll
vor einem erneuten Zeckenbefall schützen.
Warnsignale
Falls Sie bei Ihrer Katze eines der folgenden Symptome beobachten, wurde sie vielleicht von einer Zecke gebissen:
- Fieber
- Appetitlosigkeit
- Abgeschlagenheit
Wenn sich ihre Katze
unwohl fühlt, nehmen Sie bitte sofort Kontakt zu Ihrem Tierarzt
auf, um einen Untersuchungstermin zu vereinbaren.
Erkrankungen durch Zeckenbefall
Probleme werden durch den Zeckenbiss selbst oder durch eventuell übertragene Krankheitserreger verursacht.
Direkt durch Zeckenbisse ausgelöste Probleme können sein:
- Physische Beeinträchtigung durch Anwesenheit der Zecken
- Lokale Infektion (Entzündung)
- Allergische Reaktion auf Zeckenbisse
Indirekt durch Zecken ausgelöste, so genannte zeckenübertragene Erkrankungen:
Viele der durch Zecken übertragenen Erkrankungen sind bei Katzen
sehr
selten.
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BORRELIOSE (Borrelia burgdorferi)
Die Borreliose ist bei Katzen selten, Hunde sind weit häufiger
betroffen. Die korkenzieherförmigen Bakterien werden durch Ixodes
ricinus, den Holzbock übertragen. Lahmheiten, Fieber, Appetitverlust,
Erschöpfung und Lymphknotenschwellung sind häufig zu beobachtende
Symptome. Trotz antibiotischer Therapie werden oft Rückfälle
beobachtet.
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EHRLICHIOSE (Ehrlichia phagocytophila
und E. canis)
Die Ehrlichiose ist eine durch Zecken übertragene Erkrankung
bei Mensch und Tier. Über das Auftreten der Ehrlichiose bei
Katzen ist nur wenig bekannt, der Hund wird von dieser Erkrankung
häufiger betroffen. Die Bakterien befallen die weißen
Blutzellen, werden während der Blutmahlzeit der Zecke von
ihr aufgenommen und dann weiter übertragen. Hauptsymptome
der Erkrankung sind Fieber, Apathie, neurologische Symptome, Lahmheiten,
geschwollene Gelenke, Gewichts- und Appetitverlust. Hauptverbreitungsgebiete:
Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien, Türkei, Portugal.
Rhipicephalus
(überträgt Ehrlichiose)
Die monatliche Applikation
von FRONTLINE
kann die Gefahr einer Übertragung gefährlicher Krankheitserreger
minimieren.
Vorbeugende Maßnahmen
gegen Zecken
FRONTLINE ist
hochwirksam, gut verträglich und einfach anzuwenden. Es wurde weltweit
millionenfach erfolgreich eingesetzt.
Das FRONTLINE Spray und Spot on:
- Tötet die Zecken innerhalb von 1-2 Tagen
- Minimiert so das Risiko einer Krankheitsübertragung
- Eine Applikation wirkt bis zu vier
Wochen gegen Zecken
- Ist auch nach Wassereinwirkung voll wirksam
- Hat keinen Repellenseffekt (Zecken können sich manchmal anheften, werden aber sicher abgetötet und fallen dann zumeist von selbst ab)
Neben der regelmäßigen Anwendung von FRONTLINE kann
folgende Maßnahme ergänzend durchgeführt werden:
- UNTERSUCHEN SIE IHRE KATZE:
Kontrollieren Sie Ihre Katze regelmäßig auf Zeckenbefall. Die
Parasiten bevorzugen als Bissstelle den Kopf-, Hals- und Nackenbereich
sowie die Pfoten des Tieres.
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